Der Digitalisierungsprozess ist geprägt durch den zunehmenden Einsatz von Sensorik und Software. So wird es ermöglicht, Menschen, Produkte, Dienste sowie ganze Produktionsstätten mit ihren spezifischen internen und externen Planungs- bzw. Fertigungsabläufen intelligent über das Internet zu vernetzen. Die Grenzen zwischen der realen und virtuellen Welt verschwimmen immer mehr. Dabei werden permanent Daten in großen Mengen generiert und gesammelt, die nach entsprechender Analyse und Interpretation die Grundlage von Smart Services darstellen. Dies sind datenbasierte Dienste, die das Angebot rein physischer Produkte komplementieren und eine flexible und individuelle Ausrichtung an die spezifischen Kundenwünsche bzw. -erwartungen zulassen.Mit Industrie 4.0 wurde der Schritt in Deutschland unternommen, den digitalen Wandel in Smart Factories innerhalb des Produktionsbereichs voranzutreiben. Die digitale Transformation vollzieht sich jedoch in allen Anwendungsdomänen und führt dazu, dass tradierte, z.T. starre Wertschöpfungsstrukturen aufgebrochen werden, eine Interaktion über Unternehmens- bzw. ganze Branchengrenzen hinweg erfolgt und sich Potenziale zur Entwicklung und Umsetzung von innovativen Geschäftsmodellen auf Basis von Plattformen in digitalen Ökosystemen ergeben. Individualisierte Smart Services werden dabei oft wichtiger als das Produkt selbst. Sie können dazu beitragen, Ressourcen in der Produktion zu schonen, neuartige Erlös- bzw. Profitmodelle zu verfolgen, Arbeitsplätze zu schaffen und dabei die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auch in Zukunft zu sichern.In insgesamt 4 Kurswochen führen Sie namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft durch die Smart Service Welt und liefern Ihnen theoretisch fundiertes sowie anwendungsbezogenes und branchenübergreifendes Orientierungswissen. Nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik wird Ihnen zu Beginn ein Einblick in die disruptiven Veränderungsprozesse im Hinblick auf bestehende Geschäftsmodelle gegeben. Gleichzeitig werden auch die Potenziale von Smart Services zur Entwicklung von neuen Geschäftsmodellinnovationen aufgezeigt. Im Anschluss erfolgt eine Erläuterung von wichtigen technologischen Wegbereitern für das Angebot von Smart Services, bevor der Fokus dieses Kurses auf die Anpassungsnotwendigkeiten des Managements und der Unternehmensorganisation gerichtet wird. Im Rahmen der vierten Themenwoche erhalten Sie schließlich einen Überblick über Best Practices der Smart Service Welt aus verschiedenen Branchen bzw. Anwendungsdomänen.
The Software for Non-Designers interactive course aims to explain common aspects of design as way to improve user experience in software engineering, and will provide an introduction to a few basic steps you can apply to your next project. It is taught by Scott Klemmer from UC San Diego, and a team of design-driven development experts from SAP.In this course you will:Grow an understanding of the relevance of design to the development of quality productsLearn how to extend the current sense of "product quality" to include delighting end usersUnderstand the role of designers, developers and development architects, product managers, and business experts in designBecome familiar with the skills and resources you will need to design and build quality productsDeepen your knowledge of design and the work of designers with development and other teamsGet familiar with how good design can become a part of your daily workCourse structure:Each class includes five components to make learning more effective and more fun.Video Lectures – Design thought leaders presenting topics with examples drawn from various sourcesCheck Points – Each lecture will pause at key points for a brief quiz so you can assess your understanding of the materials presented thus farHands-on Exercise – Small, manageable exercises related to and extending the class topics, to be completed individually or in collaborationFurther Reading and Resources – Annotated links to additional class materials as well as topic experts and other sources of guidanceThroughout the course, students will receive points for weekly challenges. Upon completion of the course, students will receive a document confirming course participation.
Entrepreneurship is a buzzword of the new century, but not everyone is a born entrepreneur. Yet innovation and entrepreneurship also take place within companies (“Intrapreneurship”) with the engagement and dedication of open-minded entrepreneurial employees and teams. Well-known examples include the Sony Playstation or Google´s Gmail, and many more. The content of the course covers a clarification of the intrapreneurship concept, outlines its opportunities for companies and employees, and introduces different practical tools. It brings learners from different companies, countries and cultures together to jointly discuss changes and challenges, and work on intrapreneurial ideas.The course is open and free for everyone and will be conducted completely online. As intrapreneurship can only function when management creates the right environment and employees follow the entrepreneurial spirit, the course addresses all business actors. Also external learners such as students, people between jobs, or just interested in the topic are highly welcome. Participants are invited to bring in their own ideas and develop a pitch strategy for a business opportunity in online collaborating teams.
Warum ein Online-Kurs zu „Lernen 4.0“? Digitalisierung erlangt auch in unserem Bildungssystem eine immer größere Bedeutung, doch Schulen sind auf Veränderungen in diesem Bereich nicht ausreichend vorbereitet. Dieser Massive Open Online Course (MOOC) „Lernen 4.0 – Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung“ soll die Lücke schließen zwischen einer digitalen Ausstattung der Schulen mit Hard- und Software auf der einen Seite und einer erfolgreichen und zielführenden Anwendung digitaler Medien in Schule und Unterricht auf der anderen Seite. „Lernen 4.0“ thematisiert wesentliche Aspekte einer Digitalisierung im Bildungsbereich. Mit weiterführenden Fragen und Aufgaben soll eine erfolgreiche Einbettung digitaler Möglichkeiten im Unterricht begleitet werden. Wer den MOOC durchläuft, kann folgende Ziele erreichen:Ziel 1:Sie sollen dabei unterstützt werden, die notwendigen pädagogisch-didaktischen Kompetenzen und Haltungen zu vertiefen, um eine Digitalisierung sinnvoll in den Unterricht integrieren zu können.Ziel 2:Sie sollen dabei unterstützt werden, die Schul-Cloud zielführend in Lehr-Lernprozesse einzubeziehen.Ziel 3:Sie sollen zu einem kritisch-konstruktiven Diskurs über Digitalisierung im Allgemeinen und den Einsatz digitaler Medien in Schule und Unterricht im Besonderen angeregt werden.
Dieser 4-wöchige Kurs richtet sich an Ärzte in der hausärztlichen Versorgung (FA für Allgemeinmedizin, FA für Innere Medizin).Nach einer kurzen Einführung erwartet Sie in der ersten Woche unter anderem die Epidemiologie ausgewählter multiresistenter Erreger, sowie Videobeiträge zum ambulanten Antibiotikaverbrauch. In der zweiten Woche werden Grundlagen der Präanalytik und der rationalen Antibiotikatherapie erläutert. Außerdem werden wir einen Blick auf das menschliche Mikrobiom werfen, sowie auf unkomplizierte Harnwegsinfektionen. In der dritten Woche liegt der Schwerpunkt auf den akuten Atemwegsinfektionen (Rhinosinusitis, Tonsillopharyngitis, akute Bronchitis, akute Exazerbation einer COPD & ambulant erworbenen Pneumonie).In der vierten und letzten Woche wird die akute Gastroenteritis und die Reiseassoziierte Diarrhoe vorgestellt werden. Des Weiteren finden sich allgemeine Vorträge zur rationalen Antibiotikaanwendung.Neben den Videobeiträgen finden sie jede Woche eine Literaturliste zur Vertiefung der Thematik im Selbststudium. Eine Übersicht über den Kursverlauf finden Sie am Ende dieser Seite.Lernziele des Kurses: - Kritische Indikationsstellung für den Start einer antibiotischen Therapie - Kritische Substanzwahl: "so schmal wie möglich und nur so breit wie nötig" - Kritische Wahl der Dauer der Therapie: "so kurz wie möglich und nur so lange wie nötig" - Diagnostischer Stellenwert des Farbumschlags des Sputums bei einer akuten Bronchitis.Die Fortbildungen bauen wann immer möglich auf den aktuellen AWMF S3-Leitlinien zu den jeweiligen Themen auf. Um den Kurs erfolgreich abzuschließen, sollte man einen Zeitaufwand von 2 Stunden pro Woche einplanen.Der Kurs wurde von der von der Ärztekammer Berlin mit 16 CME-Punkten zertifiziert.Für eine CME-zertifizierte Teilnahmebescheinigung (auf der Plattform mooc.house Zeugnis genannt) müssen Sie auf über 90% der Kursunterlagen zugegriffen haben, sowie die Lernerfolgskontrolle mit mind. 70% richtigen Antworten bestanden haben. Darüber hinaus erhält man ein Zertifikat (auf der Plattform mooc.house Teilnahmebestätigung genannt), wenn man auf mind. 90% der Kursinhalte zugegriffen hat.Bei technischen Schwierigkeiten steht Ihnen der Helpdesk zur Verfügung. Bei allen sonstigen Fragen können Sie sich gerne an Herrn Dr. Florian Salm wenden. Email: florian.salm(at)charite.de Telefon: 030 450 577612Sie können Ihre Fragen auch gerne direkt ins Diskussionsforum stellen.Der Kurs bietet verschiedene Möglichkeiten zur Interaktion. Sie können mit anderen Kursteilnehmen Kleingruppen gründen oder diesen beitreten um in diesen Gruppen z.B. in eine vertiefende Diskussion einzusteigen.
Künstliche Intelligenz (KI) ist im Alltag angekommen. Ob Sie Sprachassistenzsysteme auf Ihrem Smartphone oder Autopilotfunktionen in einem Fahrzeug nutzen, immer steckt KI dahinter. Doch es hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Statt alle Schritte der Wissensverarbeitung manuell zu kodieren, werden Lernmethoden programmiert. Mit Hilfe des maschinellen Lernens erkennen Systeme die Struktur unserer Welt von selbst und ergänzen ihre Wissensbasis. Das maschinelle Lernen hat bereits viele Einsatzgebiete der Sprachverarbeitung, Bild- und Objekterkennung revolutioniert und gewinnt erheblich an Bedeutung für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Und es ist eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung autonomer Systeme: kollaborative Roboter, die mit ihren menschlichen Kollegen Hand in Hand arbeiten ebenso wie selbstfahrende Autos.In 3 Kurswochen bieten Wissenschaftler, Vertreter aus Unternehmen, Entwickler und Anwender in insgesamt 38 Videos Orientierungswissen für das maschinelle Lernen. Sie erhalten einen Überblick über Methoden des maschinellen Lernens, Anwendungsfelder und Werkzeuge. Konkrete Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichsten Branchen wie der Automobilindustrie, der Gesundheitstechnologie oder der Finanzindustrie vermitteln einen Einblick, welche Probleme bereits heute mit Hilfe des maschinellen Lernens gelöst werden können. Der Kurs startet zur CeBIT 2017 am 20. März.Kurskoordination: Dr. Damian Borth, Director DFKI Deep Learning Competence Center Johannes Melzer, acatech - Deutsche Akademie der TechnikwissenschaftenEinführung: Maschinelles Lernen als eine Grundlage Künstlicher Intelligenz – Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz)